Was sind Pseudomonaden und wie gelangen sie ins Trinkwasser?

Was sind Pseudomonaden?

Pseudomonas ist ein Bakterium, welches sich aktiv mithilfe von Geißeln fortbewegen kann und bevorzugt im Feuchten vorkommt. Da Pseudomonaden ubiquitäre Nasskeime sind, kommen sie überall vor, so sind sie sowohl in Oberflächenwasser als auch im Grundwasser nachzuweisen.

Sind Pseudomonaden gefährlich? 

Für gesunde Menschen stellen Pseudomonas-Bakterien keine Gefahr dar. Für immungeschwächte Personen, gerade in Krankenhäusern, birgt dieser Keim eine große Gefahr, weshalb auch vom berüchtigten Krankenhauskeim die Rede ist. Kontakt mit belasteten Flüssigkeiten kann (neben Handkontakt) bei Patienten mit äußerlichen Hautverletzungen zu bedrohlichen Infekten führen.

Wie gelangen Pseudomonaden in das Trinkwasser?

Mögliche Eintragspfade ins Trinkwasser sind demnach eine unzureichende Aufbereitung im Wasserwerk, da Wasser zur Trinkwassergewinnung zu Teilen aus Oberflächenwasser als auch aus Grundwasser bezogen wird. Weitere Gründe für Kontaminationen können Erdarbeiten an Rohrleitungen oder die Installation neuer Anlagen und Geräte mit mikrobiologischen Anhaftungen sein.

Wie kann man sich vor Pseudomonaden schützen?

Bei einer Belastung des Trinkwassers mit Pseudomona empfiehlt sich eine geeignete Desinfektion wie Ozonung, Chlorung oder UV-Desinfektion.

Die UV-Desinfektion ist gegenüber der Ozonung oder Chlorung die wesentlich preiswertere, einfachere und ungefährlichere Variante, um das Wasser von Pseudomonaden zu befreien. Insbesondere in Kombination mit einer vorgeschalteten Aktivkohlefiltration bietet die UV-Desinfektion des Wassers einen exzellenten Schutz vor Pseudomonaden. Diese Technologie findet sich im innovativen Wasseraufbereiter HYPRO WATER wieder.